Familie Bürgi, Limpach

Familie Bürgi, Limpach

Wir sind bereits intensiv daran, unsere Produktion weiter zu ökologisieren. Eines unserer Ziele: weniger und gezielterer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln. Die Trinkwasserinitiative wäre eine Keule, die das alles zunichtemachen würde. Bei einer Annahme überlegen wir uns ernsthaft, aus den Direktzahlungen auszusteigen. Sonst müssten wir den Anbau von Kartoffeln und Zuckerrüben aufgeben. Denn ganz ohne Pflanzenschutz geht es da nicht. Stattdessen gäbe es mehr Getreide. Unser Betrieb und unsere Fruchtfolgen wären viel weniger vielfältig. Was wir in der Schweiz nicht mehr produzieren können, müssten importieren. Wäre das besser? Unser Betrieb würde 70 Prozent des Einkommens verlieren und wäre in der heutigen Form in Frage gestellt.